Die Kuschelregeln
… schaffen einen Raum des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung füreinander, in dem wir uns nahe kommen wollen. Sie sind unverzichtbar für ein gutes Miteinander. So ist es z. B. absolut wichtig, erst um Erlaubnis zu fragen, um jemanden berühren zu dürfen, und jede Person hat das Recht, jederzeit NEIN sagen zu dürfen.
Die wichtigsten Regeln:
1. Nutze den Abend als Übungsfeld für Dich.
2. Wir sind hier heute nicht sexuell/erotisch. Die Kleidung bleibt an und die Hände bleiben auf der Kleidung. Berührungen der Bikini/Badehosen Zonen sowie Küsse sind nicht erlaubt. Bei Nichteinhaltung dieser Regel erfolgt ein Ausschluss an den Kuschelabenden.
3. Bitte um Erlaubnis, wenn Du jemanden berühren willst und respektiere auch ein NEIN.
4. Sei achtsam und respektvoll mit dir und anderen. Achte auf deine Grenzen.
5. Wenn du ein JA fühlst – sage JA. Wenn du NEIN meinst, traue dich NEIN zu sagen
6. Du kannst jederzeit deine Meinung ändern – höre auf dein Gefühl in dir.
7. Jeder darf mit jedem kuscheln, vorausgesetzt er erhält ein JA. Du darfst dabei jederzeit wechseln, zu zweit, zu mehreren oder in der ganzen Gruppe kuscheln.
8. Es gilt absolute Freiwilligkeit: es gibt kein Kuschelmuss, du hast die Freiheit jederzeit auszusteigen.
9. Kommuniziere und teile dich mit – wie es dir geht und was du willst.
10. Bei Fragen, Unsicherheiten oder wenn du Unterstützung brauchst, wende dich jederzeit an die Kuscheltrainerin.
11. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und auf eigene Verantwortung.
Voraussetzungen und Bedingungen zur Teilnahme
Die Teilnahme an den Kuschelabenden setzt keine Vorkenntnisse voraus. Sie stehen allen interessierten Menschen offen. Das durchschnittliche Alter der Teilnehmenden liegt ca. zwischen 20 bis 75 Jahren. Die Gruppengröße variiert meist zwischen ca. 15 und 25 Personen.
Jede Person trägt für sich und ihre Handlungen, wie auch für verursachte Schäden die volle Verantwortung.
Vorausgesetzt wird eine durchschnittliche physische und psychische Belastbarkeit. Die Kuschelabende sind kein Ersatz für eine medizinische oder psychiatrische Behandlung. Wer körperlich oder psychisch nicht voll belastbar ist, sich in einem angegriffenen Gesundheitszustand befindet oder unter medikamentöser Behandlung steht, bitten wir, uns vor dem Kuschelabend darüber zu informieren. Wer in psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung ist, sollte rechtzeitig mit seinem Therapeuten oder Arzt und uns klären, ob eine Teilnehme an einem Kuschelabend sinnvoll erscheint.
Ansteckende Infektionskrankheiten schließen eine Teilnahme an den Kuschelabenden aus.